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Infoseite zur Afrikanischen Schweinepest

  • 23. November 2018: Aktueller Sachstand zur ASP in Belgien

    Anzahl ASP-positiv getesteter Wildschweine bis zum 27.11.2018: 101 Stück (Friedrich-Löffler-Institut)

    Erster Totfund: 09.09.2018

    Erster positiver Test: 13.09.2018

    Ort des Ausbruchs: Südbelgien in der Provinz Luxemburg südlich der Stadt Ètalle (Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg)

    PDF: Download einer aktuellen Aufstellung

  • 29. Januar 2018: Aktuelle Meldungen zur ASP

    Tierseuchengeschehen: Link zur Homepage des Friedrich-Löffler-Institut

  • 29. Januar 2018: Aktuelle Meldungen zur ASP

    Tierseuchengeschehen: Link zur Homepage des Friedrich-Löffler-Institut

  • 18. Januar 2018: Allgemeine Informationen des Veterinäramts, Aschaffenburg

    Abschussprämie: Link zur Homepage des BJV

    Fallwildprämie: Link zur Homepage des BJV

    Weiter finden Sie hier ein Infoblatt zu der Afrikanischen Schweinepest: Download

  • 15. Januar 2018: Jägervereinigung sieht Forderung des Bauernverbandes kritisch, Aschaffenburg

    Die Jägervereinigung Spessart – Aschaffenburg e.V. begegnet der Forderung des Bauernverbandes, wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) den Wildschweinbestand in Deutschland um 70 % zu reduzieren, mit Skepsis.

    Angesichts der Konsequenzen im Falle eines Auftretens der ASP in Deutschland ist die Forderung nachvollziehbar, in der Praxis jedoch realistisch nicht umzusetzen. Durch intensiven Mais- und Rapsanbau sowie durch milderes Klima sind die Schwarzwildbestände in den vergangenen Jahren in einem Ausmaß angestiegen, welches eine derart massive Reduktion unmöglich macht. Abgesehen davon kann niemand mit Sicherheit sagen, wie viele Wildschweine es in Deutschland gibt.

    Eine klare Absage erteilt die Jägervereinigung der Aufhebung des Muttertierschutzes. Jungtieren zur Aufzucht erforderliche Muttertiere wegzunehmen ist mit den Grundaussagen des Tierschutzes, der in Bayern Verfassungsrang hat, nicht vereinbar. Somit ist der Muttertierschutz ein hohes jagdliches und ethisches Gut, welches nicht abgeschafft werden darf.

    Da Wildschweine meist standortreu sind, ist eine Einschleppung der ASP nach Deutschland durch das Schwarzwild sehr unwahrscheinlich. Ein weitaus größeres Risiko stellen Reisende und Berufskraftfahrer dar, an deren Schuhen, Kleidern und Fahrzeugen der widerstandsfähige Erreger der ASP haften kann. Auch durch importierte Nahrungsmittel aus Schweinefleisch, welche beispielsweise durch Speiseabfälle entlang von Autobahnen dem heimischen Schwarzwild zugänglich sein können, steigt die Gefahr der Einschleppung des für Menschen unschädlichen Virus.

    Die hohen Streckenzahlen beim Schwarzwild belegen, dass die Jäger dieser Wildart bereits seit Jahren intensiv und erfolgreich nachstellen, dies wird man auch in der Zukunft so handhaben.

    Eine nachhaltige Reduktion der Schwarzwildbestände ist jedoch nicht allein durch Bejagung zu schaffen. Hierfür ist auch ein Umdenken in der Landwirtschaft erforderlich. Durch intensiven Mais- und Rapsanbau findet das intelligente und anpassungsfähige Schwarzwild mittlerweile optimale Lebensbedingungen vor, welches dieses mit einer entsprechenden Vermehrung quittiert.

    Daher wären eine naturnahe Landwirtschaft einhergehend mit einer Reduzierung der Mais- und Rapsfläche ein wichtiger Beitrag der Landwirtschaft, welcher letztlich auch dem Niederwild zu Gute kommt. Auch ist eine Unterstützung der Jäger durch Bejagungsschneisen in Maisflächen unumgänglich.

    Florian Ritsch, 1.Vorsitzender und Patrick Salg, 2.Vorsitzender