LogoJägervereinigung Spessart‑Aschaffenburg e.V.

Rückblick

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen vergangene Veranstaltungen und Kurse gerne mit einigen Details vorstellen. Hier finden Sie u.a. Bilder zu vergangenen Veranstaltungen und Informationen.

  • 10. November 2018: Hubertusfeier

    ab 19:30 Uhr im Hotel Jägerhof in Weibersbrunn (Hauptstraße 223, 63879 Weibersbrunn)

    Der Vorstand der Jägervereinigung ludt alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer mit Ihren Familien herzlich zur Hubertusfeier mit Live-Musik in Weibersbrunn ein.

    Wie üblich fand um 18:00 Uhr in der Kirche St. Nepomuk in Weibersbrunn eine feierlicher Hubertusmesse mit unseren Jagdhornbläsern statt.

    Fotos: Philipp Endemann

  • 28. September 2018: Junge Jäger Schießen im Schießkino

    ab 17:30 bis 20:00 Uhr im Schießkino Pond (Gewerbepark Birkenhain 19, 63579 Freigericht-Bernbach)

    Der bewegte Schuss stellt eine hohe Herausforderung dar, mit dem Training dieser Situationen wollen wir unserer Verpflichtung gegenüber Wild und Tierschutz gerecht werden. Im Schießkino der Pond Academy, kann das eigene Können in verschiedene Sequenzen überprüft und verfeinert werden. Auch kann hier der mittlerweile oft geforderte Schießnachweis abgeleistet werden.

    Mitzubringen sind die eigene Jagdwaffe und geeignete Munition, Gehörschutz und wenn vorhanden das Schießheft.

  • 15. September 2018: Auftaktveranstaltung Junge Jäger Aschaffenburg

    ab 18:00 Uhr, Wanderhütte Breunsberg

    Die Jungen Jäger Bayern, sind das „Nachwuchsforum“ des Bayerischen Jagdverbandes, das Sprachrohr für alle Grünröcke zwischen 16 und 40 Jahren.

    Auch wir möchten in unserer Kreisgruppe einen regelmäßigen Austausch aller junger Jägerinnen und Jäger organisieren, damit Kontakte geknüpft werden können und eine Gemeinschaft entsteht.

    In einer Auftaktveranstaltung soll der Grundstein für unser Netzwerk gelegt werden.

    Hier wollen wir uns bei Wildsau vom Spieß und kühlen Getränken kennenlernen, austauschen und gemeinsame Projekte, wie Ausflüge, Fortbildungen und andere Events planen.

    Besonders freue ich mich an diesem Tag die Bayerische Jagdkönigin, Lisa Müller, begrüßen zu dürfen, die uns die Organisation der Jungen Jäger Bayern vorstellen wird.

    Jede Anmeldung nimmt automatisch an der Tombola teil, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt: Neben nützlichen Kleinpreisen, warten eine Minox Wildkamera und ein Weber Kugelgrill als Hauptgewinne.

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    Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Fest.

  • 14. August 2018: Wasser fürs Wild

    Die diesjährige extreme Trockenheit stellt das Hoch- und Niederwild vor große Herausforderungen. Daher bringen in diesen Tagen viele Jäger das kühle Nass in die heimischen Wald- und Feldreviere, um durch das Füllen von Suhlen und Wasserlöchern dem Wild Möglichkeit zur Wasserversorgung zu geben. Rehe nehmen die benötige Flüssigkeit fast ausschließlich über die Äsung zu sich, daher werden auch Äsungsflächen bewässert. Einhergehend mit diesen Maßnahmen wird der Jagddruck zurückgefahren, um eine zusätzliche Belastung für das Wild zu vermeiden.

    Die Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg e. V. hält ihre Mitglieder an, dem gleich zu tun, und so dem Wild beim Überstehen der anhaltenden Dürreperiode zu helfen.

  • 21./22. Juli 2018: 700 Jahre Rothenbuch

    14:00 Uhr, Rothenbuch:

    Bei weitgehend strahlendem Juliwetter kam ein tausendfaches Publikum aus nah und fern zum historischen Dorffest anlässlich des 700. Geburtstag der Gemeinde Rothenbuch. Während des gesamten Festverlaufs war die Jägervereinigung Spessart – Aschaffenburg e.V. mit einem Stand auf dem Gelände des Forstbetriebs Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten AöR präsent.

    Dieser wurde durch Mitglieder und Unterstützer der Jägervereinigung mit Präparaten heimischer Tierarten bestückt, und über den gesamten Festverlauf fachkundig besetzt. Insbesondere das von der BJV-Kreisgruppe Obernburg zur Verfügung gestellte Wildmobil war eine große Bereicherung des Auftrittes und bot illustre Information über Wild und Wald für Groß und Klein. Hunderte kleine und große Besucher bewunderten an zwei Tagen begeistert und mit großem Interesse die Präparate der Wildtiere sowie die anwesenden Jagdhunde, und machten regen Gebrauch von dem ausgelegten Informationsmaterial.

    So konnten mit interessierten Besuchern Gespräche über Natur und Jagd im Spessart geführt werden, sowie Interessenten für die Jagdschule der Jägervereinigung gewonnen werden. Die Jagdhornbläser des Vereins rundeten das jagdliche Programm durch die musikalische Eröffnung des Festes, und die Teilnahme am Festzug ab. Die Jägervereinigung dankt dem Forstbetrieb Rothenbuch sowie der BJV-Kreisgruppe Obernburg für die Unterstützung dieses Auftrittes.

    Stand der JVS

  • 27. April 2018: Medaille für das Naturerbe in Bayern in Gold für Peter Winter

    18:00 Uhr, Mespelbrunn, „Haus des Gastes“:

    Mit der Medaille für das Naturerbe in Bayern in Gold zeichnete die Jägervereinigung Spessart Aschaffenburg e. V. den Waldaschaffer Landtagsabgeordnete Peter Winter, MdL aus. Bei seiner diesjährigen Hauptversammlung am 27. April in Mespelbrunn im Haus des Gastes würdigte der 1. Vorsitzende Florian Ritsch den unermüdlichen Einsatz Winters für den Kulturwald Spessart.

    Neben vielem anderen habe Winter als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag maßgeblich dazu beigetragen, dass 1,5 Millionen Euro zusätzlich für mehr Naturschutz im Staatswald bereitgestellt würden. Von dem Programm „Der Wald blüht auf“ werde auch der Spessart profitieren mit Blühflächen, Biotopholz-Trittsteinen und weiteren Schutzmaßnahmen.

    Weiter habe sich Winter eingesetzt, dass der auf 10,5 Millionen Euro veranschlagte Neubau des Instituts für Bienenkunde und Imkerei in Veitshöchheim entsprechen gefördert werde, um das brennende Thema des Insektenschutzes voranzutreiben.

    Florian Ritsch übergibt die Ehrung an Peter Winter, MdL

  • 27. April 2018: Jahreshauptversammlung und Hegeschau

    18:00 Uhr, Mespelbrunn, „Haus des Gastes“:

    Hegeschau für die Stadt und den Altlandkreis Aschaffenburg in Verbindung mit der Jahreshauptversammlung der Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg

  • 17. März 2018: Erste Hilfe Kurs für Jäger

    8:30 Uhr bis 17:00 Uhr, Feuerwehrhaus Schöllkrippen, „Aschaffenburger Straße 68, 63824 Schöllkrippen“:

    Erste Hilfe Kurs für Jäger von der Jägervereinigung Kahlgrund e. V.. Mitglieder der JVS können an diesem Kurs ebenfalls teilnehmen.

    Download der Einladung

  • 15. Januar 2018: Jägervereinigung sieht Forderung des Bauernverbandes kritisch, Aschaffenburg

    Die Jägervereinigung Spessart – Aschaffenburg e.V. begegnet der Forderung des Bauernverbandes, wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) den Wildschweinbestand in Deutschland um 70 % zu reduzieren, mit Skepsis.

    Angesichts der Konsequenzen im Falle eines Auftretens der ASP in Deutschland ist die Forderung nachvollziehbar, in der Praxis jedoch realistisch nicht umzusetzen. Durch intensiven Mais- und Rapsanbau sowie durch milderes Klima sind die Schwarzwildbestände in den vergangenen Jahren in einem Ausmaß angestiegen, welches eine derart massive Reduktion unmöglich macht. Abgesehen davon kann niemand mit Sicherheit sagen, wie viele Wildschweine es in Deutschland gibt.

    Eine klare Absage erteilt die Jägervereinigung der Aufhebung des Muttertierschutzes. Jungtieren zur Aufzucht erforderliche Muttertiere wegzunehmen ist mit den Grundaussagen des Tierschutzes, der in Bayern Verfassungsrang hat, nicht vereinbar. Somit ist der Muttertierschutz ein hohes jagdliches und ethisches Gut, welches nicht abgeschafft werden darf.

    Da Wildschweine meist standortreu sind, ist eine Einschleppung der ASP nach Deutschland durch das Schwarzwild sehr unwahrscheinlich. Ein weitaus größeres Risiko stellen Reisende und Berufskraftfahrer dar, an deren Schuhen, Kleidern und Fahrzeugen der widerstandsfähige Erreger der ASP haften kann. Auch durch importierte Nahrungsmittel aus Schweinefleisch, welche beispielsweise durch Speiseabfälle entlang von Autobahnen dem heimischen Schwarzwild zugänglich sein können, steigt die Gefahr der Einschleppung des für Menschen unschädlichen Virus.

    Die hohen Streckenzahlen beim Schwarzwild belegen, dass die Jäger dieser Wildart bereits seit Jahren intensiv und erfolgreich nachstellen, dies wird man auch in der Zukunft so handhaben.

    Eine nachhaltige Reduktion der Schwarzwildbestände ist jedoch nicht allein durch Bejagung zu schaffen. Hierfür ist auch ein Umdenken in der Landwirtschaft erforderlich. Durch intensiven Mais- und Rapsanbau findet das intelligente und anpassungsfähige Schwarzwild mittlerweile optimale Lebensbedingungen vor, welches dieses mit einer entsprechenden Vermehrung quittiert.

    Daher wären eine naturnahe Landwirtschaft einhergehend mit einer Reduzierung der Mais- und Rapsfläche ein wichtiger Beitrag der Landwirtschaft, welcher letztlich auch dem Niederwild zu Gute kommt. Auch ist eine Unterstützung der Jäger durch Bejagungsschneisen in Maisflächen unumgänglich.

    Florian Ritsch, 1.Vorsitzender und Patrick Salg, 2.Vorsitzender

  • 19. Dezember 2017: Großer Erfolg für den Bayerischen Jagdverband

    Die vielen Gespräche mit der Politik haben sich gelohnt. Mit viel Verhandlungsgeschick hat unser Präsident jetzt erreicht, dass unsere jahrelange Forderung nach einem Kostenausgleich für die vielen Gebühren rund um die Wildschweinjagd endlich stattgegeben wurde. Schon ab Januar 2018 bekommen die Jäger rund 1,5 Millionen Euro, für die Erlegung von Frischlingen und Überläufern. Damit können die hohen Belastungen durch die Trichinenuntersuchung, die Radio-Cäsium-Untersuchung und die teuren Verkehrssicherungsmaßnahmen wenigstens ansatzweise ausgeglichen werden.

    Die Bayerische Staatsregierung hat ein Maßnahmenpaket erlassen zur Seuchenprävention vor der Afrikanischen Schweinepest . Danach setzt das Bayerische Umweltministerium unter anderem auch auf die Reduktion der hohen Wildschweindichte und die Kooperation mit den Jägern. Für die Erlegung von Frischlingen und Überläufern sollen Jäger ab 2018 eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 20 Euro pro Tier erhalten

    Außerdem hat die Bayerische Staatsregierung eine Art Frühwarnsystem auf den Weg gebracht. Dabei sollen Wildschweine, die verendet aufgefunden werden, auf ASP –Viren untersucht werden. Auch dafür gibt es eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro Tier.

    Wie funktionierts? Die Einzelheiten zur Abwicklung werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.

  • 04. November 2017: Hubertusfeier

    ab 19:30 Uhr, Weibersbrunn, „Hotel Jägerhof“

    Zuvor um 18:00 Uhr festlicher Gottesdienst mit den Jagdhornbläsern in der Pfarrkirche in Weibersbrunn.

  • 29. September 2017: Der neue Kurs für den Jagdschein startet.

    Der neue Jagdkurs für die Jägerprüfung 2017 ist gestartet und ausgebucht. Ab sofort sind keine Anmeldungen für den Kurs 2017/2018 mehr möglich! Gerne können wir Sie für nächstes Jahr auf unserer Warteliste vermerken!

    Die Anmeldungsphase der Jagdschule Spessart für Interessenten am sechsmonatigen Ausbildungskurs zur Jägerprüfung 2019 ist wieder gestartet. Bei Fragen und mit Anmeldungen, weden Sie sich bitte an Volker Ehser

  • 10. Oktober 2017: Zerwirkkurs der JVS-Aschaffenburg in den Räumen des Forstbetriebs Rothenbuch. -AUSGEBUCHT-

    ab 18:00 Uhr, Forstbetriebs Rothenbuch

    Referent: Bernd Brentler
    Teilnehmerzahl: max. 15 Personen
    Kosten pro Person: 20,-€ pro Person

    Die Jägervereinigung Aschaffenburg organisiert einen Zerwirkkurs am Dienstag den 10.10.17 ab 18Uhr in den Räumen des Forstbetriebs Rothenbuchs. Bernd Brentler wird ein Stück Damwild fachgerecht und küchenfertig zerwirken und portioniert einvakuumieren. Es wird Schnittführung sowie das fachgerechte Vorgehen von grob zerwirken bis hin zur küchenfertigen Portionierung der Premiumstücke sowie das Auslösen von Rücken etc. gezeigt. Gerne können sich die Teilnehmer Schreibzeug für Notizen mitbringen.

    Ansprechpartner & Anmeldung: Christian Lebert und Christina Bathon

  • 06. Juli 2017: Trichinenproben-Entnahmelehrgang

    ab 19:00 Uhr, Jagdschule Spessart; Ruhlandstr. 46, Aschaffenburg

    Referent: Helmut Klein
    Teilnehmerzahl: max. 30 Personen
    Kosten pro Person: 10,-€ für Mitglieder und 20,-€ für Nichtmitglieder

    Der Besuch der Schulung berechtigt Sie zur selbstständigen Entnahme von Trichinenproben für die einschlägigen Untersuchungen. Als Referent konnten wir den Leiter des Veterinäramtes am Landratsamt Aschaffenburg, Herrn Helmut Klein gewinnen;

    Ansprechpartner & Anmeldung: Christian Lebert

Rückblick: Wasservogeljagd einmal anders

Auf Einladung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) trafen sich die die Teilnehmer unseres Jungjägerkurses am 17. Januar 2016, um gemeinsam mit Aktiven des LBV auf die Jagd nach Wasservögeln zu gehen. Anstatt einer Schrotflinte hatten die Exkursionsgäste allerding ihre Ferngläser dabei. Während der Tour waren unter anderem Reiherenten, Schellenten, Haubentaucher, Höckerschwäne und verschiedene Gänsearten zu beobachten.

Die Vogelschützer beschrieben dabei sehr anschaulich deren charakteristischen Bestimmungs- und Unterscheidungsmerkmale und gingen auf Verwechslungsmöglichkeiten ein. „Die Flugbilder und Silhouetten der Wasservögel spielen bei der Jagd auf Wasserwild eine entscheidende Rolle“, erklärt Thomas Staab, selbst Jagdscheininhaber und Mitarbeiter beim LBV. Auch dem geschulten Auge fällt eine Artbestimmung am Himmel und bei Gegenlicht manchmal schwer. Umso wichtiger sind Übungen wie diese.


Rückblick: Seminar „Sichere Drückjagden im Spessart“

Als Weiterbildungsangebot der verbandseigenen Jagdschule Spessart hat die Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg ein Seminar zur Verkehrssicherungspflicht bei Treib- und Drückjagden unter der Leitung von Hubert Kerzel angeboten.

Weiterbildungsbeauftragter Christian Lebert konnte 17 Teilnehmer begrüßen, die allesamt begeistert waren und nun in eigener Regie den Schildersatz der Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg aufstellen dürfen. Die Jäger im Spessart setzen auch in diesem Jahr auf revierübergreifende Drückjagden zur wirksamen Reduktion der Schwarzwildbestände.

Die Teilnehmer des Seminars „Sichere Drückjagden im Spessart“